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Kunst ist das Kernfach des Oberstufenprofils Kunst•Geschichte•Medien. Es wird vierstündig unterrichtet. Es ist Prüfungsfach im Abitur. Aber der Verbund mit den Fächern Geschichte und Informatik/Mediengestaltung macht es auf ganz neue Weise möglich, ästhetische Fragestellungen in Nachbardisziplinen anzuwenden. So wird die Herkunft der Bilder auch vor dem Hintergrund ihrer historischen Entstehungsbedingungen reflektiert und die Materialien für die Realisierung von Ideen werden auch mit informationstechnologischem Sachverstand erforscht. Die Klammer, die sowohl die einzelnen fachlichen Besonderheiten des Profilbereichs miteinander verbindet, als auch ein für alle Bereiche gültiges gemeinsames Ziel ausweist, kann (und soll) somit die Arbeit in Praxisprojekten sein, an deren Ende ein wie auch immer geartetes Produkt steht.

Wenn wie zum Beispiel im ersten Semester „Mobile Zeichen“ das Profilthema sind, werden in Kunst die Zeichen auf ihre Bildhaltigkeit und ihre Bedeutung hin befragt, wird in Geschichte die Rolle der Medien in Phasen historischer Umbrüche betrachtet und in Mediengestaltung wird der Umgang mit der Software erlernt, mit der sich z. B. der Animationsfilm „Tintenfluss“ realisieren lässt (siehe auch Kurzfilme). Dem Seminarfach kommt eine zentrale Bedeutung zu, da es die inhaltlichen Besonderheiten und Gemeinsamkeiten der jeweiligen Teilbereiche vergleichend reflektiert, das Ineinandergreifen der Arbeitsfelder koordiniert und je nach Bedarf in Methodik, Theorie oder außerschulischer Praxis Ergänzungen bzw. Vertiefungen zu den besonderen Fragestellungen anbietet.

Damit eröffnet das Profil die Anschlussfähigkeit zu einer Vielzahl von Ausbildungsmöglichkeiten. Für ein geisteswissenschaftliches Studium gibt es Sichtweisen vor, die vor stur rezeptivem Lernen schützen. Im Bereich der Medientechnologie setzt es Impulse für eine experimentell-forschende Grundeinstellung. Im Fall einer Ausbildung in künstlerischen oder mediengestaltenden Berufe bewahrt es vor Routinen auftragsgebunden inhaltsleerer oder austauschbarer Formgebung. Aber auch für echte Überzeugungstäter, die ein Studium der Freien Kunst ins Auge fassen, werden in diesem Profil wertvolle Grundlagen angelegt.

 

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