FacebookTwitter

WEICHENSTELLUNG ZuwandererIdee und Ziel
Das Projekt WEICHENSTELLUNG für Zuwandererkinder und -jugendliche unterstützt Schülern und Schülerinnen aus Zuwandererfamilien beim Übergang von den internationalen Vorbereitungsklassen in die Regelschule. Wenn Kindern und Jugendlichen dieser Übergang gut gelingt, stehen ihnen perspektivisch viele Wege offen.
Die Idee: Studentische Mentoren unterstützen die Schüler und Schülerinnen zwischen 8 und 20 Jahren und helfen ihnen, sich in der neuen Schule zu orientieren und auch schulisch durchzustarten. Lehramtsstudierende, aber auch Studierende anderer Fachrichtungen, die sich zivilgesellschaftlich engagieren und an pädagogischen Aufgaben interessiert sind, begleiten die jungen Menschen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren.

 

Die Initiatoren und Förderer
Mit WEICHENSTELLUNG leistet die ZEIT-Stiftung einen Beitrag zu chancengerechter Bildung sowie zu Integration und Teilhabe. Das Projekt WEICHENSTELLUNG für Zuwandererkinder und -jugendliche realisiert die ZEIT-Stiftung seit 2015 in Kooperation mit der Til Schweiger Foundation am Hamburger Gymnasium Hamm.
Dank einer Zuwendung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleiten im Rahmen der Initiative „Menschen stärken Menschen“ 135 Mentoren mehr als 400 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren in Hamburg. WEICHENSTELLUNG strahlt auch auf andere Bundesländer aus.
Weitere Informationen finden Sie www.weichenstellung.info

 

Die konkreten Maßnahmen
WEICHENSTELLUNG unterstützt Zuwandererkinder und -jugendliche bei der Integration in Schule und Gesellschaft durch

  • Mentoring und Coaching
  • Sprachförderung
  • fachliche Förderung
  • ein kulturelles Begleitprogramm
  • durch Vermittlung von gesellschaftlichen Normen und Werten.

 

Die Praxis: So sieht die Förderung aus
Die studentischen Mentoren begleiten ihre Mentees im Alter zwischen 10 und 18 Jahren bei den ersten Schritten in einer deutschen Regelschule. Jede Mentorin, jeder Mentor unterstützt vier Stunden pro Woche maximal drei Kinder fachlich. Außerdem gestalten die Mentoren für ihre Mentees einmal im Monat ein etwa vierstündiges „Kulturprogramm“ – zum Beispiel Stadterkundungen, Besuche von Museen, Theatern oder Bücherhallen. Die persönlichen Begegnungen schaffen ein Miteinander, von denen nicht nur die beteiligten Studenten und Kinder profitieren, sondern ebenso Eltern und Schulen.